Kröten in Not!

Auch an der K 157 zwischen den Fernwalder Ortsteilen Steinbach und Annerod!

Die gute Nachricht, über die wir alle uns freuen: der Frühling ist im Anmarsch. Steigende Nachttemperaturen locken wechselwarme Tiere wie Kröten, Frösche und Molche aus ihren Winterquartieren. Sie machen sich in der Dämmerung auf die bis zu 2 km weite Hochszeitswanderung zu ihren Laichgewässern. Dabei müssen sie häufig Straßen überqueren und werden dabei in großer Zahl überfahren. Allerdings sind sie auch am Straßenrand nicht sicher, da die Luftverwirbelungen von vorbeifahrenden Autos, die schneller als 30 km/h fahren, sie ebenfalls töten können.

Nahe Steinbach, auf der Kreisstraße 157 am Ortsausgang Richtung Annerod gibt es einen bei den Amphibien sehr beliebten und viel bewanderten Übergang.

Der NABU Steinbach hat, mit Unterstützung des Obst– und Gartenbauvereins an dieser Stelle einen mobilen Krötenzaun errichtet. Der Plan ist, dass die Tiere, da sie in Richtung Straße nicht weiterkommen, seitlich am Zaun entlangwandern und in die eigens dafür eingegrabenen Eimer fallen. Engagierte Mitmenschen tragen sie über die Straße, zählen und bestimmen die eingesammelten Amphibien und entlassen sie auf der anderen Straßenseite auf den weiteren Weg zu ihren Laichgewässern. Good luck!

Liebe Autofahrer, bitte fahren Sie an dieser Stelle in den Morgen – und Abendstunden langsam und vorsichtig, um die Kröten und die Helfer nicht zu gefährden. Vielen Dank!

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